Webserver – Zugriffsschutz
2010-01-14httpd.conf
Datei mit der Konfiguration des Webservers
.htaccess
Datei mit den Zugriffsdefinitionen (abh. von httpd.conf!)
htpasswd
Programm zum Erstellen der Passwortdatei
Aufgabe:
Richten Sie den Zugriffsschutz auf ein Verzeichnis Ihres Webservers ein und testen Sie den Zugriff auch auf die Webserver Ihrer Mitschüler
- Einleitende Informationen erhalten Sie im Buch auf den Seiten 145 bis 146. Detaillierte Anleitungen gibt es z.B. innerhalb von selfhtml.
- Aus Sicherheitsgründen sollten Sie die Datei mit Angaben zu Benutzer und verschlüsseltem Passwort außerhalb von DocumentRoot ablegen.
- Dokumentieren Sie ihre Vorgehensweise innerhalb ihrer persönlichen Lernumgebung (z.B. in unserem moodle/mahara) und geben Sie diese ihren Mitschülern frei.
Lernaufgabe PHP-myLerntagebuch
2009-10-29Aufgabe:
Planen, entwickeln und installieren Sie ein Online-Lerntagebuch.
Technologische Rahmenbedingungen:
- LAMP-Umgebung (Linux, Apache, Mysql, PHP) als Installationsplattform, ggf. in virtueller Maschine auf eigenem Speicherbereich (lokale Installation auf Schulrechner oder eigenem Notebook)
Mindestanforderungen:
- Eingabeformular “Neuer Tageseintrag” mit Eingabemöglichkeit für
- # Das hat mir Spaß gemacht, hat mich interessiert…
# Das hat mir nicht gefallen, hat mich nicht interessiert, …
# Das habe ich gelernt:
# Das habe ich nicht oder nicht so ganz verstanden …
# Das fällt mir noch ein, möchte ich noch sagen, darüber würde ich gerne mehr wissen …
- Tabellarische Ausgabe der bisherigen Einträge
- # Sortierfunktion
##optional: Suchen, Löschen
Geben Sie Ihre Planung als Glossareintrag unserer Lernplattform ab und beginnen Sie danach (nach Freigabe dieses “Pflichtenheftes”) mit der Entwicklung
—
Diese Aufgabenstellung wurde inspiriert von
http://appelt.net/2009/10/dinge-die-man-in-sein-lerntagebuch-schreiben-kann/
http://www.rpi-virtuell.net/modul/notepad_neu/form.php?load=2278
und
http://www.rpi-virtuell.net/index.php?p=home_cms4&id=2083
Schauen Sie ruhig die Materialien zur Planungskonkretisierung an.
Ergänzung zum “Sofortlosschreiben” – ohne die Eigenentwicklung
Sollten Sie ein gehostetes WordPress als Lerntagebuch nutzen wollen, nur zu! Denken Sie nur bitte vor dem Veröffentlichen immer nach: http://blogasyouteach.wordpress.com/2009/10/24/erst-nachdenken-dann-posten/
moodle – Nur eine Zwischenstation?
2009-10-19Kernfragen:
- Ist moodle nur eine Zwischenlösung auf dem Weg zu einer “echten” persönlichen, digital unterstützten Lernumgebung?
- Kann dieser Zwischenschritt für “Bis-heute-noch-kein-moodle-Nutzer” übersprungen werden?
- Und wie sehen die nächsten sinnvollen Schritte für Verantwortliche schulischer Lernplattformbetreiber aus?
Situation im Web-2.0-Zeitalter
Es läuft wieder eine Diskussion zu Sinn und Unsinn (nur) schulischer Lernumgebungen. Sehenswert ist in diesem Zusammenhang das Video von @TomWhitby welches auch von Matthias Heil auf “Vernetzte Lernende: Ideal- und/oder Zerrbild?” eingebettet ist. Weiterhin hat z.B. Sigi ein wunderbares Plädoyer für die Portfolioplattform Mahara als Kommentar auf meinen Beitrag Gruppen mit nur einem Teilnehmer – Wiki als persönliche Mitschrift in moodle geschrieben. Mit einem offenen Ohr (Auge) auf Twitter und bildungsrelevanten Blogs formiert sich dann die Aussage
moodle allein – kann es nicht sein!
Weitere Schritte
Und daraus folgen dann die oben notierten Kernfragen zur weiteren Vorgehensweise. Mahara dazupacken? Das wäre ein weiterer Schritt, aber der allein reicht nicht. Ob Googles Wellenschläger “Wave” eine Teillösung bieten kann ist derzeit noch nicht zu beurteilen, da die ersten “Beta-Nutzer” zwar drin sind, aber halt zunächst “unter sich”.
Ein Punkt ist auf jeden Fall klar: Medienbildung umfasst sowohl Medienkompetenz als auch Sozialkompetenz und dies idealerweise in einer nicht komplett abgeschotteten Umgebung. Eine Insel mit Häfen zu der Außenwelt könnte die Lösung sein. Gedanken dazu habe ich als Kommentar zu “LMS in Zeiten von Web 2.0” bereits notiert. Aber wer betreibt (hostet) die Insel und welche Häfen werden mit Linienfahrplänen standardmäßig angefahren? Wer übernimmt die Kosten und stellt Ressourcen für die Technik und Grundeinstellung bereit?
Webzugang und Protokollierung in Schulen
2009-10-07Aktuell beschäftigt mich mal wieder das schneidige Thema “Wie viel Protokollierung darf oder muss ein schulischer Lehrer-Administrator aktivieren?”
- Was ist hier notwendig?
- Was ist zulässig?
Die technische Machbarkeit schafft hier vielleicht Begehrlichkeiten, die über das Ziel hinausschießen. Und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wird erschwert, je nachdem wieviel und von wem einsehbar abgespeichert wird.
Themen sind
- Aufsichtspflicht
- Internetzugang freischalten, wenn dies der Pädagoge für notwendig hält
- Zugangssperrung bedingt durch z.B. Jugendschutz
- Zugangssperrung zu Seiten, die “unnötig ablenken” (“Freetime”-Kategorie)
- Internetzugriffe personifiziert protokollieren
- Protokollierung An-und Abneldung und/oder gestarteter Anwendungen
- Bildschirmdokumentation
Vieles ist möglich und wird von manchen verantwortlichen EDV-Raum-Nutzern gefordert. Auch in moodle und co. sind die Möglichkeiten selbst ohne SQL-Direktzugriff auf die Datenbank riesig. Und wo Daten anfallen, kann auch das Interesse an deren Auswertung geweckt werden.
Ein Linuxer würde sagen “Ich bin root, ich darf das”. Und wie positioniert sich hier ein demokratieliebender Administrator-Lehrer?
Inseln mit Häfen – Reply to “LMS in Zeiten von Web 2.0″
2009-10-07Posted by watueueh at 2009-10-05 09:26Auch ich habe die Keynote leider nicht miterleben dürfen, möchte aber hier die ergiebige Diskussion ergänzen. Gerade die R. Scheppler sehr anschauliche Darlegung gefällt mir. Ich möchte aber noch einen Schritt weiter gehen. In schulischen Lernumgebungen brauchen wir beides – Inseln, die schützen und Häfen, von denen aus die Welt “erobert” werden kann und wo die Schätze heimgebracht werden können.
Die LMS sind heutzutage so mächtig und justierbar, dass es ein Leichtes ist, diese Inseln zu schaffen – und die Vernetzung über die Häfen geht auch schon. Es kommt halt auf die Gestaltung an:
Weg von Content-Bunkern hin zum Bau des Hafenanlegers und des Insel-Dorfes, wo jeder seine Schätze hintragen kann. Und dann noch ein Marktplatz, der mit der Welt vernetzt ist. Womit der Architekt diese Lernflächen (nicht Räume) schafft ist dann nur noch eine Detailfrage. Moodle, Ilias und Co. bieten schon heute die Möglichkeiten, mehr als nur geschlossene Räume zu schaffen. Wenn dann noch Mahara oder WordPress oder,.. mit vernetzt werden, wird die Freiheit grenzenlos. Und da fangen dann vielleicht die Probleme an.
Ein Beispiel dazu: Darf eine schulische Lernumgebung Web2.0-Inhalte einbetten lassen? Also konkret, moodle-Blog oder Foren mit dem Recht, Objekte einzubetten? Schön wäre hier ein klares Ja, mit verantwortungsvollen lernenden Autoren. Doch hier kommt schnell Kritik. “Da kann dann ja jeder machen was er will”.
Wie ein moodle-Kurs bestückt werden kann, der nicht mehr Content in den Vordergrund stellt, sondern die Kommunikation unterstützt, habe ich unter http://watueueh.wordpress.com/2009/08/18/moodle-trenne-content-und-aktivitat/ begonnen zu skizzieren. Auch dies sind nur erste Gedanken.
Es darf aber nicht vergessen werde, dass oftmals eine Nutzung der digitalen Welt nur schwer möglich ist, da die digitalisierung in den Schulräumen erst beginnen muss. Netbooks, Touch-E-Books und freier Drahtlos-Netzzugang für Schülerinnen und Schüler sind doch heute leider noch eine Utopie. Und selbst in meinen Stunden, die fast ausnahmslos in EDV-Räumen mit Rechnerausstattung für jeden einzelnen SuS stattfinden, ist die Nutzung der elektronischen Kommunikation noch für manche Schülerinnen und Schüler wie eine andere Welt (Insel), da sie in den restlichen 30 Wochenstunden eben nicht in dieser Welt kommunizieren (dürfen). Aber auch dies wird sich wandeln und die Nutzung der digitalen Kommunikation wird hoffentlich irgendwann so alltäglich sein, wie heute College-Block, Taschenrechner, Sachbuch und Formelsammlung.
So gelingt Lernen – mit und ohne “E”
2009-10-07Hier sind zwei Auszüge aus der Keynote von @mwoodlti, welche ich leider nicht live erleben konnte:
Man nehme
Design – Online-Didaktik – Konzeption – Methoden – Technik – Schnittstellen – Flexibilität – Zielorientierung – Haltungen – Humor – Kreativität – informelles Lernen – Reflexion – StärkenorientierungZielorientierung – Erwartungen – Zuversicht – Feedback – Flexibilität -
aus: “Moodle und der Adlerblick auf das Unwesentliche” Keynote von Max Woodtli, Seite 44
http://moodlemoot.moodle.de/file.php/30/Folien/Moodle_und_der_Adlerblick_fuer_das_Unwesentliche.pdf – GuestLogin
Interessant ist auch die Seite 56:
Visible Teaching – Visible Learning
When teachers SEE learning through the eyes of the student
and
When students SEE themselves as their own teachers
Da sind parallele Ansätze zu LdL ersichtlich.
moodle-Content – Linksammlung – Diskussionsforen
2009-09-12ich bin gerade auf moodle.org über die Content-Diskussion gestolpert. Lesenswert:
http://moodle.org/mod/forum/discuss.php?d=49615
Ein Link daraus auf CC-lizensierte Kurse:
http://typo3.lpm.uni-sb.de/moodle/mod/resource/view.php?id=2105
Infos und Diskussionen gibts auf
Pädagogisch: http://moodle.org/mod/forum/view.php?id=1310
und
Technisch: http://moodle.org/mod/forum/view.php?id=949
moodleschule bietet auch ein paar Beispielkurse:
http://www.moodleschule.de/course/view.php?id=547&topic=0
Ich habe gestern noch meine Überlegungen zu einem Einsatz des moodle-Wikis als Persönliche Mitschrift notiert. Lesen, ausprobieren und bitte kommentieren, falls etwas unklar ist:
http://watueueh.wordpress.com/2009/09/11/gruppen-mit-nur-einem-teilnehmer-%E2%80%93-wiki-als-personliche-mitschrift-in-moodle/
Ich werde meine Altkurse der letzten Jahre in den nächsten Wochen entschlacken (personenbezogenens raus, Inhalte, die nicht überzeugt haben raus, etc. ) und dann hoffentlich hier reinpacken. Höhere Prio hat für mich aber der “Standard Klassenraumkurs, an dem ich momentan noch feile. Das Grundkonzept “Trenne Content und Aktivität” findet ihr hier:
http://watueueh.wordpress.com/2009/08/18/moodle-trenne-content-und-aktivitat
Gruppen mit nur einem Teilnehmer – Wiki als persönliche Mitschrift in moodle
2009-09-11Grundausstattung virtueller Klassenraum (z.B. in moodle)
Nach der Idee, möglichst konsequent Aktivitäten und Materialien zu trennen, wird mir langsam klarer, was einer Klasse als virtueller Raum zur Verfügung gestellt werden könnte, und wie diese fein eingestellt werden können. Es folgen heute die Einstellungsideen für ein „persönliches Wiki“.
Was heisst hier „persönliches Wiki“?
Ich möchte den Schülerinnen und Schüler mit dieser Aktivität in moodle die Möglichkeit geben,
allein oder mit dem Lehrer Inhalte zu gestalten. Das heisst, es kann nur der einzelne Schüler und sein Lehrer die Inhalte jeweils einsehen und gestalten.
Persönliches Wiki – wozu?
Die Einsatzmöglichkeiten für dieses „persönliche Wiki“ sind z.B.
- individuelle Mitschrift
- Lerntagebuch
- eine Praktikumsmappe online zu führen
- gemeinsame Inhalte zunächst alleine vorzubereiten (dieses kann dann ins gemeinsame Wiki übertragen werden…)
- Bedienung des Wikis individuell üben
- …
Wie stelle ich diese Aktivität ein?
Gruppen mit nur einem Teilnehmer – Wiki als persönliche Mitschrift in moodle?
Um einen individuellen Zugriff zu gewährleisten erstelle ich die Aktivität mit den üblichen Beschreibungen. Wichtig ist die Auswahl „getrennte Gruppen“. Um alle Gruppen zu erstellen lass ich von moodle automatisch Gruppen erstellen (Kurseinstellungen – Gruppen). Dabei wähle ich „1“ Teilnehmer pro Gruppe. Danach erhalte ich soviele Gruppen wie eingeschriebene Kursteilnehmer. Die Bezeichnungen lauten dann z.B. Gruppe A, Gruppe B etc. Die Schülerinnen und Schüler können dann auf der Wiki-Startseite ihren Namen eintragen. So habe ich sofort bei auswahl einer Gruppe auf der Startseite auch den verantwortlichen „Redakteur“. Später kann ich in Ruhe die Gruppennamen umbenennen und durch die Schülernamen ersetzen.
Die moodle-Hilfe zum Wiki ist vielleicht etwas knapp, kann aber hilfreich sein, um Formatierungen nachzuschlagen. Dann also los, anfänglich gebe ich eine Minimalstruktur vor, um den Schülerinnen und Schülern die Navigation zu erleichtern.
Los geht’s – individuelle Förderung per Wiki
moodle: Trenne Content und Aktivität
2009-08-18Ein Rezept für moodle mit einem Schuss mediabird
Nachfolgend will ich nur schnell eine Konzeptidee anreißen. Gedankensplitter, aber noch nichts wirklich ausgereiftes…
Neues Schuljahr – alte moodle-Kurse
Jedes Jahr einfach die alten moodle-Kurse nehmen. Aktivitäten leeren und ganz nach Belieben komplett oder nach und nach freischalten, das wäre doch zu einfach. Und geht irgendwie nicht. Die Kurse aus meinen letzten Schuljahren sind einfach jedes Jahr neu zu strukturieren. Gerade IT-Themen wandeln sich einfach zu schnell.
Also schnell eine Idee. Angeregt von der moodlemoot 09 in Bamberg (hier muss ich noch den Link zum Vortrag on Marc Lachmann reinkopieren….) schwebte mir also schon länger die Überlegung einer Umstrukturierung vor. Ganz so weit wie Marc möchte ich nicht gehen und “Superstudents” ernennen – zumindest noch nicht. Aber die Trennung von Material (Content) und Aktivitäten (also Unterrichtsverlauf im Schuljahr) ist vielleicht die derzeit optimalste Lösung.
Trennungsidee:
1. Content
Ich erstelle (oder überarbeite alte) einen Materialkurs pro Fach/Thema. Dieser enthält – wie ein Schulbuch – aber halt webmäßig – das Material. Sorry liebe moodle-Freunde, aber dies ist zunächst die gute alte “elektronische Wäscheleine (vgl. U. Montgomery). Idealerweise ist hier nur Copyleftmaterial drin. Die Rechte können dann “Gastzugang” werden. Ja der Schüler darf dann wirklich anonym stöbern. Ich muss ja nicht schauen, wer, wann, was angeschaut hat. Wer will schon alles überwachen? Diese Materialien müssten ja nicht einmal in einem moodle liegen…
2. Aktivitäten
In einem Klassenraumkurs erhält die Klasse den Raum für Aktivitäten:
- Nachrichtenforum: Lehrer verkündet Wichtiges…
- Klassenforum: Offen für alles zumindest schulische.
- Fachforum: Hier kann der Unterrichtsverlauf aktiviert werden. Aufgabenstellungen Lösungen und Kommunikation….
- Chat: aber mit Protokoll, für schnelle Notizen.
- Glossar: Fachlexikon
- Wiki: Fachwiki
- Persönliche Wikis – Mit getrennten Gruppen und jeweils nur einem Teilnehmer. Hier kann jeder “alleine” (mit Lehrer) mitschreiben. Spätere Freigabe erwünscht..
- Feedback für Evaluation und Umfragen.
Das wäre die Grundausstattung.
Also Moodle-Kurs mit gerademal einem Themnblock.
Ja und dann noch die Möglichkeiten zur Selbstkontrolle: Tests und Lektionen, vielleicht auch ein Workshop. Vielleicht ein Testhighscore der besten Drei. Aber bitteschön: Ich möchte moodle nicht zur Leistungsbewertung miss-/ge-brauchen. Das erscheint mir zu demotivierend.
Ja und abgerundet wird das ganze durch den Einsatz der moodle-Erweiterung mediabird, einem wirklich tollen persönlichen kursübergreifenden Notizblock mit Teamfunktionen und Karteikartensystem. Hier bekommen die Schülerinnen und Schüler die freie Verantwortung für ihre Notizen und auch dafür wer diese einsehen kann. Das ist zwar noch kein Portfolio-Tool, aber es funktioniert einfach intuitiv.
Jetzt also ran an den Feinschliff. Kurse umbauen, Schülerinnen und Schüler Zugang geben und Lernerfolge begleiten.
Verfasst von watueueh