Gruppen mit nur einem Teilnehmer – Wiki als persönliche Mitschrift in moodle

Grundausstattung virtueller Klassenraum (z.B. in moodle)

Nach der Idee, möglichst konsequent Aktivitäten und Materialien zu trennen, wird mir langsam klarer, was einer Klasse als virtueller Raum zur Verfügung gestellt werden könnte, und wie diese fein eingestellt werden können. Es folgen heute die Einstellungsideen für ein „persönliches Wiki“.

Was heisst hier „persönliches Wiki“?

Ich möchte den Schülerinnen und Schüler mit dieser Aktivität in moodle die Möglichkeit geben,
allein oder mit dem Lehrer Inhalte zu gestalten. Das heisst, es kann nur der einzelne Schüler und sein Lehrer die Inhalte jeweils einsehen und gestalten.

Persönliches Wiki – wozu?

Die Einsatzmöglichkeiten für dieses „persönliche Wiki“ sind z.B.

  • individuelle Mitschrift
  • Lerntagebuch
  • eine Praktikumsmappe online zu führen
  • gemeinsame Inhalte zunächst alleine vorzubereiten (dieses kann dann ins gemeinsame Wiki übertragen werden…)
  • Bedienung des Wikis individuell üben

Wie stelle ich diese Aktivität ein?

Gruppen mit nur einem Teilnehmer – Wiki als persönliche Mitschrift in moodle?
Um einen individuellen Zugriff zu gewährleisten erstelle ich die Aktivität mit den üblichen Beschreibungen. Wichtig ist die Auswahl „getrennte Gruppen“. Um alle Gruppen zu erstellen lass ich von moodle automatisch Gruppen erstellen (Kurseinstellungen – Gruppen). Dabei wähle ich „1“ Teilnehmer pro Gruppe. Danach erhalte ich soviele Gruppen wie eingeschriebene Kursteilnehmer. Die Bezeichnungen lauten dann z.B. Gruppe A, Gruppe B etc. Die Schülerinnen und Schüler können dann auf der Wiki-Startseite ihren Namen eintragen. So habe ich sofort bei auswahl einer Gruppe auf der Startseite auch den verantwortlichen „Redakteur“. Später kann ich in Ruhe die Gruppennamen umbenennen und durch die Schülernamen ersetzen.

Die moodle-Hilfe zum Wiki ist vielleicht etwas knapp, kann aber hilfreich sein, um Formatierungen nachzuschlagen. Dann also los, anfänglich gebe ich eine Minimalstruktur vor, um den Schülerinnen und Schülern die Navigation zu erleichtern.

Los geht’s – individuelle Förderung per Wiki 🙂

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5 Responses to Gruppen mit nur einem Teilnehmer – Wiki als persönliche Mitschrift in moodle

  1. […] Ich habe gestern noch meine Überlegungen zu einem Einsatz des moodle-Wikis als Persönliche Mitschrift notiert. Lesen, ausprobieren und bitte kommentieren, falls etwas unklar ist: https://watueueh.wordpress.com/2009/09/11/gruppen-mit-nur-einem-teilnehmer-%E2%80%93-wiki-als-personl… […]

  2. Hallo,

    nur kurz zum Verfahren. Ein Teilnehmerwiki kommt ohne die Gruppenbildung aus und erstellt automatisch je TN ein Wiki.

    • watueueh sagt:

      Ja, das hatte ich übersehen. Die Hilfe beschreibt dies ja auch detailliert:

      eilnehmer/innen Alle Teilnehmer/innen besitzen ihr eigenes Wiki und können es bearbeiten. Alle Teilnehmer können ihr eigenes Wiki bearbeiten und die jeweiligen Wikis der anderen Teilnehmer/innen in der eigenen Gruppe sehen. Eine Auswahlbox wechselt zwischen den Wikis. Alle Teilnehmer/innen haben ihr eigenes Wiki und können die Wikis aller anderen Teilnehmer/innen einsehen. Eine Auswahlbox ermöglicht den Wechsel zwischen den Wikis.

  3. Sigi sagt:

    Take away!
    Die Idee, jedem Schüler ein persönliches Wiki quasi als Lerntagebuch zu geben, hat meiner Meinung nach einen entscheidenden Nachteil: wenn der Schüler die Schule verlässt, kann er seinen Content nicht mitnehmen, weil ihm der Moodle Kurs ja nicht gehört. Bereits im 3.Jahr arbeite ich mit meinen Schülern sowohl mit moodle als gemeinsamen Kommunikationsraum und Klassenzimmer mit Inhalten und Aktivitäten für alle als auch mit MAHARA, wo jeder Schüler seine eigene Lernumgebung hat und frei ist in der Gestaltung seiner Ansichten. Ein großer Erfolg war das Anlegen der Praktikumsberichte, wo die Schüler dann auch bereits viele web 2.0 Elemente eingebunden haben. Die Funktionalität und die Möglichkeiten der Gestaltung sind unvergleichlich besser als im moodle Wiki und das ist für die Schüler auch ein ganz entscheidender Motivationsfaktor. Da moodle ja auch schon in der jetzigen Version das single sign on bietet und bei der nächsten Version auch die Dateiablage gemeinsam genutzt werden kann, dockt das ePortfolio nahtlos und sinnvol an das LMS System an. Wir sind jetzt sogar dazu übergegangen, Schülerarbeiten – auch Hausaufgaben als Learning Diary nicht mehr in moodle hochzuladen, wo nur der Lehrer Zugriff hat, sondern übers ganze Jahr kontinuierlich als Blogeinträge für eine Ansicht zu gestalten. Das hat den Vorteil, dass zu dem jeweiligen Thema dann auch immer gleich weitere Infos oder andere Webelemente eingebunden werden können und sich im Laufe der Zeit ein sehr schönes virtuelles „Heft“ ergibt. Die Schüler entscheiden dann selbst von Fall zu Fall, ob sie ihre Einträge für die Gruppe oder nur für den Lehrer oder bestimmte Mitschüler frei schalten wollen.
    Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass die Bereitschaft, sich mit Aufgaben auseinanderzusetzen dadurch größer geworden ist- denn jetzt sieht man ja auch sofort in kompakter Form die Ergebnisse.
    Würde mich mal interssieren, ob jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

  4. […] ein wunderbares Plädoyer für die Portfolioplattform Mahara als Kommentar auf meinen Beitrag  Gruppen mit nur einem Teilnehmer – Wiki als persönliche Mitschrift in moodle geschrieben. Mit einem offenen Ohr (Auge) auf Twitter und bildungsrelevanten Blogs formiert sich […]

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