Webzugang und Protokollierung in Schulen

2009-10-07

Aktuell beschäftigt mich mal wieder das schneidige Thema „Wie viel Protokollierung darf oder muss ein schulischer Lehrer-Administrator aktivieren?“

  • Was ist hier notwendig?
  • Was ist zulässig?

Die technische Machbarkeit schafft hier vielleicht Begehrlichkeiten, die über das Ziel hinausschießen. Und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wird erschwert, je nachdem wieviel und von wem einsehbar abgespeichert wird.

Themen sind

  • Aufsichtspflicht
  • Internetzugang freischalten, wenn dies der Pädagoge für notwendig hält
  • Zugangssperrung bedingt durch z.B. Jugendschutz
  • Zugangssperrung zu Seiten, die „unnötig ablenken“ („Freetime“-Kategorie)
  • Internetzugriffe personifiziert protokollieren
  • Protokollierung An-und Abneldung und/oder gestarteter Anwendungen
  • Bildschirmdokumentation

Vieles ist möglich und wird von manchen verantwortlichen EDV-Raum-Nutzern gefordert. Auch in moodle und co. sind die Möglichkeiten selbst ohne SQL-Direktzugriff auf die Datenbank riesig. Und wo Daten anfallen, kann auch das Interesse an deren Auswertung geweckt werden.

Ein Linuxer würde sagen „Ich bin root, ich darf das“. Und wie positioniert sich hier ein demokratieliebender Administrator-Lehrer?